Krock, Andreas: Mannheims Belle Époque

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Verkaufspreis25,00 €
Andreas Krock
Mannheims Belle Époque
Tanz und Taumel einer Epoche
Herausgegeben von Hermann Wiegand, Alfried Wieczorek und Christoph Lind
Mannheimer Geschichtsblätter, Sonderveröffentlichung 13
Publikationen der Reiss-Engelhorn-Museen, 89
 
152 S., geb., 210×297mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-945424-80-3
 
Erschienen: Dezember 2019
 
War Mannheim zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine Großstadt fast amerikanischer Ausprägung? Viele Erfinder und Firmengründer, junge Arbeiter, emanzipierte Frauen und betuchte Damen suchten hier ihr Glück. Andreas Krock verwebt in dem umfänglich bebilderten Band deren Biografien mit den Wandlungen dieser Zeit zu einem äußerst aufregenden Kapitel Stadtgeschichte.
Die Entwicklung von der ehemaligen Residenzstadt zur aufstrebenden Industrie- und Wirtschaftsmetropole zwischen 1870 und 1914 erscheint wie ein Kaleidoskop unterschiedlicher positiver und negativer Facetten. Das Image der Industriestadt haftet Mannheim bis heute an. Doch waren es damals gerade dessen enorme Antriebskraft und die damit verbundene Aufbruchsstimmung, die die Stadt an Rhein und Neckar zu etwas ganz Besonderem machten. Erscheinungsbild, Kulturleben, Vergnügungsangebot und Außenwahrnehmung profitierten in erheblichem Maße davon, bis der Erste Weltkrieg eine jähe Zäsur setzte.
Autor
Andreas Krock M.A., 1963 in Mannheim geboren, studierte in Trier und Heidelberg Kunstgeschichte, Romanistik und Germanistik. Seit 2003 ist er wissenschaftlicher Sammlungsleiter in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Zu seinen Schwerpunkten gehören die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts sowie die Kunst des 18. Jahrhunderts, die er bisher in zahlreichen Ausstellungen, Vorträgen und Veröffentlichungen vorgestellt hat. Seit einiger Zeit beschäftigt er sich neben zeitgenössischen künstlerischen Positionen vor allem auch mit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und deren Auswirkungen unter verschiedenen Aspekten.