Schramek, Andreas: Nabucco und die Schatten der Vergangenheit
Andreas Schramek
Nabucco und die Schatten der Vergangenheit
Kommissar Aßmann ermittelt
Kriminalroman
246 S., Br., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-949749-41-4
ET: Juni 2026
Mord im Schatten von Buchenwald
Ein Weimar-Krimi über Schuld, Erinnerung und trügerische Spuren.
An einem verschneiten Novembertag wird Carl Sondheimer, ein wohlhabender ehemaliger Bankier jüdischer Abstammung, im Hof seines Geschäftshauses in Weimar ermordet aufgefunden. Hakenkreuze und Davidsterne an der Hauswand deuten zunächst auf eine politisch motivierte Tat hin.
Doch Kommissar Tom Aßmann misstraut dem Offensichtlichen. Sondheimer plante, zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald gemeinsam mit einem Jenaer Historiker ein Buch mit neuen Erkenntnissen über ehemalige NS-Täter zu veröffentlichen. Bald geraten Vertreter der rechten Szene ebenso ins Visier wie der zunehmend undurchsichtige Professor selbst.
Als Aßmann eine Aufführung von Verdis „Nabucco“ besucht, fügt sich für ihn ein entscheidendes Detail zusammen. Die Spur führt zu einer Wahrheit, mit der niemand gerechnet hat.
Mit Gespür für historische Tiefenschärfe und kriminalistische Spannung erzählt Andreas Schramek von Schuld, Erinnerung und den Spuren, die Geschichte hinterlässt.
Andreas Schramek, 1958 in Weiden/Opf. geboren, studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und Würzburg und war viele Jahre als Rechtsanwalt tätig. Parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit veröffentlichte er im Rowohlt Taschenbuchverlag die dreibändige Romanreihe „Im Land des Falkengottes“ (Amenophis, 2003; Echnaton, 2004; Tutanchamun, 2005), die 2005 ins Tschechische und Ungarische übersetzt wurde. Seit 2024 arbeitet er als Lehrer und Erzieher am Gymnasium Landschulheim Schloss Ising. Der Autor lebt mit seiner Frau im Chiemgau und hat zwei erwachsene Söhne.


