Abicht, Carin: Vom Schweigen und vom Licht

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Verkaufspreis12,00 €
Carin Abicht
Vom Schweigen und vom Licht
Erzählungen
 
144 S., Br., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-945424-69-8
 
Erschienen: November 2020
 
 
Vom Reden und Verschweigen in Zeiten von Krisen
 
Es reicht, beschließt Charlotte zu ihrem neunzigsten Geburtstag. Ihr Koffer mit Erinnerungen ist prall gefüllt. Was hat Bedeutung? Claudio, die erste große Liebe, Michael, die letzte? Der Verlust der Heimat, des Kindes? Nun soll nichts mehr kommen. Wirklich nicht? Die eine ist sechzehn, ein mageres Ding, die andere doppelt so alt, eine attraktive Frau. Die eine hat, was der anderen fehlt. Zwei, die sich fordern und fördern. Doch was die eine verschweigt, erfährt die andere erst, als es zu spät ist. Wer und was bleibt im Leben? Was hält das Gehirn fest, was will es vergessen? Wie blickt man zurück, wenn man das Wichtige über einen geliebten Menschen nicht weiß?

Autorin
Carin Abicht ist aufgewachsen in Löbau/Sachsen. 1965 bis 1969 Schauspielstudium an der „Deutschen Hochschule für Filmkunst“ in Potsdam-Babelsberg; Engagements in Dresden, Potsdam, Schwerin, Berlin, beim Fernsehen der DDR und bei der DEFA; 1981 Übersiedelung nach Hamburg. Engagements am Thalia-Theater, Theater im Zimmer, Ernst Deutsch Theater in Hamburg und am Theater Lüneburg. 2007 bis 2010 Musicals „Ich war noch niemals in New York“ am Operettenhaus und „Villa Sonnenschein“ am Theater „Schmidts Tivoli“ in Hamburg. Schauspieldozentin am „Hamburger Schauspiel-Studio Frese“ und an der „Stage School Hamburg“. Soloprogrammen über Dorothy Parker und Mascha Kaléko. Seit 2010 lebt sie in Berlin.

Leserstimmen
„Auch wenn der Inhalt an vielen Stellen nachdenklich und traurig stimmt, habe ich mich wohl gefühlt in den beiden Erzählungen von Carin Abicht. Charlotte, Marion und Ines: die drei Frauen haben eine starke Ausstrahlung, sie meistern ihre Schicksale auf bewundernswerte Weise. Es sind aber auch der Stil und die Struktur der Texte, die mich beeindrucken. Die Sprache ist apart und dicht, die trefflich ausgewählten Detailbeobachtungen und die anregenden Reflexionen mit leichter Hand hingelegt und oft auch humorvoll ausgedrückt. Der stete Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit gelingt mühelos und erhöht die Spannung, die bis zum Schluss anhält.“
Elisabeth Kern, Zürich