Hassbecker, Egon: Haspelgasse 12 in Heidelberg

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Verkaufspreis24,95 €
Egon Hassbecker
Haspelgasse 12 in Heidelberg
Erinnerungen eines Bildersammlers

752 S., geb. mSchU, 145 × 210 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-945424-24-7

Erschienen: Juli 2016
 
 
Ein Leben für Kunst und Menschlichkeit

Egon Hassbecker (1924–2013), in Leipzig geboren, durchlitt als junger Soldat Krieg und russische Kriegsgefangenschaft. Nach schwierigen Jahren der Entwurzelung, Krankheit und Neuorientierung eröffnete er 1965 in Eberbach am Neckar die (Hinter-)Hofbuchhandlung, die bald auch zur Galerie wurde. Hassbecker entdeckte für sich die Kunst der Außenseiter, die ohne akademische Vorbildung ursprüngliche Kunstwerke schufen.
Auf vielen Reisen, vor allem in das östliche Europa und nach Italien, trug er eine ungewöhnliche Sammlung „primitiver Malerei“ zusammen. Diese Gemälde und Zeichnungen sind seit 1980 in einem prachtvollen barocken Palais in der Haspelgasse 12 in Heidelberg beheimatet. Das Museum Haus Cajeth, ein würdiger Nachbar der Heidelberger „Sammlung Prinzhorn“, präsentiert seither die Künstler einer heimlichen Moderne.
Der Buchhändler Egon Hassbecker, ein leidenschaftlicher Gärtner und Erzähler, begann 2002 seine Autobiografie zu schreiben, an der er bis zu seinem Tod im Oktober 2013 gearbeitet hat. Die Erinnerungen des Bildersammlers erzählen vom beispielhaften Schicksal eines Menschen des 20. Jahrhunderts, den die Kriegserlebnisse nachhaltig geprägt haben. So wird die Autobiografie zum Plädoyer für die Menschlichkeit und für die Beschäftigung mit der Natur als Kunst und der Kunst als Natur, die gemeinsam fast alle Wunden zu heilen vermögen.

Pressestimmen
»Autobiographie mit viel Leipziger Lokalkolorit, mit eindrücklichen Kriegserfahrungen und seltenen Einblicken in das Schicksal und Schaffen der sogenannten Outsider-Künstler«
Thomas R. Müller, Leipzig Almanach.de, 29. Oktober 2017

»Es ist ein reicher, wechselvoller und doch zielstrebiger Werdegang, der hier ausgebreitet wird und in seinen Schicksalsschlägen, Niedergängen wie den unbeirrbaren Neuanfängen den Weg eines besessenen Sammlers beschreibt, der sich zeit seines Lebens für die Arbeit von Malern eingesetzt hat, die als Außenseiter des Kunstbetriebs und ohne akademische Ausbildung ihre authentischen Werke geschaffen haben.«
Rüdiger Krohn, Badische Neueste Nachrichten, 17. März 2017, S. 29
 
»Es liest sich als Geschichte von Hassbeckers Sammlung und seiner Suche nach Bildern und Lebenswegen von Künstlerinnen und Künstlern, die jenseits von Schulen und Akademien aus individuellem Antrieb heraus als Laien künstlerisch tätig wurden.«
Julia Scialpi, Jahrbuch zur Geschichte der Stadt Heidelberg 2017

»Inzwischen ist ein Buch daraus geworden, das beispielhaft vor Augen führt, wie Stiftungen ihrem Namensgeber oder Stifter mit einer Biographie ein wunderbares Denkmal setzen.« 
Ulrich Brömmling, StiftungsManager, Dezember 2016

»Die Lektüre des Buches bereitet Freude.«
Florian Schmidgall, ruprecht - Heidelberger Studentenzeitung, 13. Dezember 2016

»Voller schöner Bilder.«
Franz Schneider, Rhein-Neckar-Zeitung, 22. Juni 2016